»Auf Plakaten werben sensenschwingende Almbauern. Über dem Bartresen im Après-Ski-Dorf hängen Heugabeln aus dem Mittelalter. Zu den landesüblichen Empfängen marschie-ren die Schützen auf.« Edith Meinhart

Tirol – Tourismus

Von der Volkskultur zur Wirtschaftsmarke

Die Institution »Tirol Werbung« versucht das Selbstverständnis uns Selbstbild der in Tirol lebenden und wirtschaftenden Menschen so zu bündeln, dass es sowohl intern im Land, als auch extern, draußen in der Welt, nachhaltig zu positiven wirtschaftlichen Entwicklungen beiträgt.

 

Seit etwas Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das Land sukzessive für Gäste hergerichtet. Erste Verschönerungsvereine haben zum Beispiel damit begonnen Ruhebänke und Brunnen zu errichten. Über neue Verkehrs-verbindungen wurden Tirol immer leichter erreichbar. Maler wie der Engländer E.T. Compton, oder der Deutsche Zeno Diemer wecken das internationale Interesse an der Tiroler Landschaft. So entwickelte sich der Fremdenverkehr und es entstanden immer mehr Gasthöfe und Hotels. Mit der Gründung erster Skiclubs um 1900 wurden der Winter-sport immer populärer. Erste Skirennen faszinierten das Publikum. Nach dem Zweiten Weltkrieg landeten auf dem neuen Flughafen in Innsbruck auch Touristen aus weiter entfernten Ländern. Wenig später stehen bereits 20 Seilbahnen bzw. Sessellifte und 118 Schlepplifte für den Transport der Gäste bereit. Die Olympischen Spiele in Innsbruck festigen den Ruf Tirols als Wintersportland.